Pößneck – Am vergangenen Wochenende wurden die letzten Medaillen bei regionalen Meisterschaften im Ringen vergeben, 167 C- und D-Jugendliche aus 35 Vereinen trafen sich dabei in Pößneck zu den Mitteldeutschen Meisterschaften im freien Ringkampf, die der Zweckverband Ringen in Mitteldeutschland organisiert hatte, dem die Landesverbände Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Thüringen angehören. Allerdings werden die Meisterschaften des Zweckverbandes ‚offen‘ ausgeschrieben, so das auch Vereine aus Bayern, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg teilnehmen können, was sie am vergangenen Samstag in Thüringen auch taten. So war das Teilnehmerfeld von Neustadt (BAY) bis Lübtheen (MEV) breit gefächert.

Die Nachwuchsringer vom SV Luftfahrt Berlin erwießen sich einmal mehr als erfolgreichste Talentschmiede der Region, mit 5 Titeln, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen erreichten die Hauptstädter 50 Mannschaftspunkte und gewannen die Vereinswertung damit klar vor dem 1. Luckenwalder SC (29) und dem FC Erzgebirge Aue (24). Auf den Rängen vier bis sechs folgten der RC Germania Potsdam (19), SV Preussen Berlin (17) und der RV Eichenkranz Lugau (16).

Als bester Thüringer Verein kam Gastgeber 1. SV Pößneck mit zwei Turniersiegen und 15 Punkten auf Platz 7 der Vereinswertung über die Zielline, einen Zähler vor den AV JC Zella-Mehlis, der es auf einen Turniersieg und zwei Bronzemedaillen brachte. Zweimal Silber gewannen die Nachwuchsathleten der ZSG Waltershausen, die auf Rang 12 unter den 35 angereisten Vereinen kamen, während der Greizer Ringernachwuchs um Trainer Erhard Schmelzer mit je einer Gold und Silbermedaille auf Rang 15 – und damit immer noch in der vorderen Hälfte des Feldes stand.

Auf starken Ringernachwuchs aus Pößneck kann sich Landestrainer Kai Taubert schon jetzt freuen, Ragnar Hoffmann (46 kg/D-Jugend) und Joey Wrensch (29 kg/C-Jugend) ließen nichts anbrennen, und schulterten alle Kontrahenten auf dem Weg zum Turniersieg.
Kurt Bauer (46 kg/C-Jugend) schrammte knapp an Bronze vorbei, nach drei Schultersiege zum Auftakt, musste der Lokalmatador aus Pößneck zwei Niederlagen hinnehmen und beendete die Mitteldeutschen Meisterschaften auf Rang 4.

Letzte Höhepunkte für Ringernachwuchs in der Saison 2018/2019 stehen an / Ausrichter 1. SV Pößneck in den StartlöchernPlauen – Die Saison der Einzelmeisterschaften neigt sich für den Ringernachwuchs aus dem Vogtland dem Ende entgegen, allerdings steht am Samstag für die C- und D-Jugendlichen mit den Mitteldeutschen Meisterschaften im freien Stil noch einmal ein Jahres-Höhepunkt an, da diese beiden Altersklassen noch keine offiziellen nationalen Titelkämpfe bestreiten.Bereits vor zwei Wochen traten 136 junge Ringer aus diesen Altersklassen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Plauen an, dort wurden die Titel im griechisch-römischen Stil ausgekämpft, nun treffen sich die Youngster in Pößneck, wo die Mitteldeutschen Meistertitel im freien Stil vergeben werden.Gut aufgestellt sind dabei die Thüringer Vereine, von denen der AV JC Zella-Mehlis, Waltershausen, oder Albrechts traditionell im griechisch-römischen Stil zu Hause sind, während der der RSV Rotation Greiz, aber auch der 1. SV Pößneck eher dem freien Ringkampf nachgehen. „Doch bis zur C-Jugend kämpfen die Jungs eigentlich noch in beiden Stilarten, erst ab der B-Jugend erfolgt die Spezialisierung“, so TRV-Jugendleiter Ronny Jurke, der mit langjähriger Erfahrung als Nachwuchstrainer bereits frühzeitig erkennt, welches Talent sich für die entsprechende Stilart eignet.Zurück nach Pößneck, wo sich der Nachwuchs bei den Mitteldeutschen Meisterschaften trifft, die von der Zweckgemeinschaft Ringen ausgerichtet wird, die aus den Landesorganisationen Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin besteht. Teilnehmen können aber auch Nachwuchsringer aus anderen Bundesländern, ja selbst Nachbarländern, da die Titelkämpfe ‚offen‘ ausgeschrieben sind. So werden auch Talente aus Bayern, Hessen, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Die ersten Kämpfe werden am Samstag 10:15 Uhr nach Fertigstellung der Wettkampflisten in der Rosentalhalle, Wernburger Weg 66 angepfiffen.

Markneukirchen - „Ein paar mehr Teilnehmer hätten wir uns schon gewünscht, vor allem aus Bayern hatten wir uns aus nahegelegenen Vereinen, wie Hof, Rehau, Bindlach, oder auch Lichtenfels starke Konkurrenz erhofft, gibt es doch im Männerbereich eigentlich nur wenige Wettkämpfe“, beklagte der Vorsitzende des AV Germania Markneukirchen Jens Berndt die geringen Teilnehmerzahl von nur 75 Ringern bei den Mitteldeutschen Meisterschaften, die in beiden Stilarten in der Musikstadt ausgetragen wurden. So waren es Ringer aus Kiel und Hamburg, die den weiten Weg ins Vogtland antraten und mit den Startern aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und aus dem Gastgeberland Sachsen erstaunlich gut mithielten. 

 

Dortmund/Kirchlinde – Riesen Jubel gab es bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Lager des Thüringer Ringer- Verbandes, als Jan Madejczyk (41 kg/KSC Motor Jena) im Finale Felix Kirchhoff (SC Isaria Unterföhring) bezwang und sich damit den Deutschen Meistertitel im freien Stil erkämpfte. Das Finale der beiden B-Jugendlichen war ein ganz besonderer Kampf, denn auch Jan Madejczyk stammt aus Unterföhring und trat damit gegen seinen einstigen Trainingsgefährten an. Erst mit Beginn des nun zu ende gehenden Schuljahres wechselte Jan Madejczyk nach Jena, wo er in der Trainingsgruppe um Kay Taubert trainiert. 

Ringerin Maria Selmaier (68 kgKSC Apolda) beendet die Europameisterschaft in Bukarest auf Rang 8

Bukarest – Die Europameisterschaften der Männer und Frauen in Bukarest (ROU) sind Geschichte, die Wettkämpfe waren sehr stark besetzt und galten als wichtige Hürde auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in Astana (umbenannt in ‚Nur Sultan‘ / Kasachstan), wo auch die ersten Olympiatickets für Tokyo 2020 vergeben werden.