Ehrung erfolgreicher TRV- Sportler

Am 27.09.2017 führte der Thüringer Ringerverband seine traditionelle Veranstaltung, zur Ehrung erfolgreicher Sportler durch.

Die Sportler waren allesamt erfolgreich bei Deutschen Meisterschaften. Geehrt wurden Nori Opiela (SV Lok Altenburg), Maria Selmaier, Anne Nürnberger, Katharina Hartman, Hassan Ismael (alle KSC Motor Jena), Lukas Hanke (RSV Rotation Greiz) und Jil Niemandt (KSC Apolda). Gemeinsam mit dem Landestrainer Hartmut Reich, dem Stützpunkttrainer Kay Taubert, dem Leistungssportkoordinator des LSB Winfried Wundersee und dem Sportlehrer des Sportschule Jena Denis Bleyl wurden die Erfolge noch einmal in Erinnerung gerufen, bevor dann im Eiscafe Riva zum gemütlichen Teil übergegangen wurde. Die Die Ehrungen führte der Vizepräsident-Sport des Thüringer Ringerverbandes Bela Olah durch.

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Auszeichnung mit der bronzenen Ehrennadel des Thüringer Ringerverbandes

Am 14.10.2017 wurde Eyleen Sewina (RSV Rotation Greiz) für ihre sportlichen Erfolge mit der bronzenen Ehrennadel des Thüringer Ringerverbandes ausgezeichnet. Eyleen belegte im Jahr 2017 den ersten Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren und startete bei den Europameisterschaften der Junioren in Dortmund. Die Auszeichnung wurde unter großem Applaus der 500 Zuschauer, welche sich zum Regionalligakampf, zwischen dem RSV Rotation Greiz und dem AVG Markneukirchen in der Halle eingefunden hatten, durch den Vizepräsident-Sport des Thüringer Ringerverbandes, Bela Olah, durchgeführt.

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Nachruf Gerald Abendroth

Der TRV trauert um Gerald Abendoth.

Nach langer schwerer Krankheit verstarb der Sportfreund Gerald am 17.08.2017.

Gerald Abendroth kam in Oelsnitz im Vogtland zum Ringen und wurde aufgrund seiner sportlichen Erfolge zum SC Motor Jena delegiert. Für den SC Motor Jena wurde Gerald DDR Spartakiadesieger. Nach Beendigung seiner leistungssportlichen Laufbahn nahm Gerald ein Fernstudium an der DHfK in Leipzig auf und arbeite nach Abschluss des Studiums beim DTSB Kreisvorstand Gotha als Kreistrainer. Dort war er bis 1988 für die Trainingszentren Waltershausen und Tambach-Diethartz verantwortlich. Im Jahr 1989 wechselte Gerald zum DTSB Bezirksvorstand Erfurt und wurde Bezirkstrainer in Erfurt. Mit der politischen Wende schloss sich Gerald dem PSV Erfurt an und wurde dort Trainer für die Sportart Ringen. Von ihm ausgebildete Nachwuchssportler wurden Deutscher Meister und erkämpften mehrere Medaillen bei Deutschen Meisterschaften. Für den PSV Erfurt kämpfte Gerald in der zweiten Bundesliga. Neben dem Ringen war er als Trainer für Gesundheitssport im PSV Erfurt aktiv. Mit Beendigung seiner Trainertätigkeit im Ringen, wechselte er in den Bereich der Kampfrichter des Thüringer Ringerverbandes. Bis zu seinem Rückzug, aus gesundheitlichen Gründen, leitete er regelmäßig als Kampfrichter Wettkämpfe bei Einzelturnieren und in der Landesliga.

Der TRV bekundet den Angehörigen sein aufrichtiges Mitgefühl.

Gerald

TRV-Ringer in Hösbach und Braunsbedra erfolreich

Erfolgreicher Saisonauftakt für TRV-Ringer

Die Meisterschaftsrunde der Mannschaften in den verschiedenen Ligen der Männer- und Jugendklassen läuft schon eine ganze Weile, nun starteten die Athleten bei ersten Einzelturnieren der noch jungen Saison 2017/2018, bei denen die Nachwuchsringer aus den Thüringer Vereinen auch gleich mit guten Ergebnissen aufwarten konnten.

Beim 'Spessart-Pokal', im hessischen Hösbach, der mit 231 Nachwuchsringern sehr gut besucht war, kämpften junge Freistilringer aus Jena und Altenburg.
Für den KSC Motor glänzten in Hösbach Freidrich Hartmann (100 kg/A-Jugend) mit Silber und Otto Madejczyk (69 kg/A-Jugend) mit Bronze, während Alex Baum (50 kg/B-Jugend) auf Rang 4 über die Ziellinie schlitterte. Die beiden Ringer des SV Lok Altenburg Nori Opiela (85 kg/A-Jugend) und Kazbek Sibekov (100 kg/A-Jugend) erreichten jeweils Bronzeränge in ihren Gewichtsklassen.


Komplette Medaillensätze an Thüringer Ringernachwuchs beim Geiseltal-Turnier in Braunsbedra

Mit dem KSC Motor Jena, dem RSV Rotation Greiz, der SG Drei Gleichen Mühlberg, dem FRV Tenneberg Waltershausen und dem RSV 09 Heldrungen beteiligten sich eine ganze Reihe Thüringer Vereine am 9. Geiseltal-Turnier, das in den letzten Jahren immer weiter wuchs und 2017 mit über 200 Ringern einen neuen Teilnehmerrekord verbuchte.

Der RSV Rotation Greiz glänzte mit einem kompletten Medaillensatz,  Paul Müller (46 kg/D-Jugend) stand nach drei Schultersiegen auf dem obersten Treppchen seiner Gewichtsklasse, während Silas Warmuth (21 kg/E-Jugend) neben zwei Siegen, auch eine Niederlage hinnehmen musste und damit Silber gewann. Schachrudi Jushaev (34 kg/D-Jugend) erzielte nach vier Siegen und einer Niederlage den 3. Platz, ebenso wie Shaid Jushaev (38 kg), der mit gleicher Bilanz bei den C-Jugendlichen Bronze holte.
Pascal Hessel (34 kg/C-Jugend) auf Rang 5 seiner Gewichtsklasse und Finn Zipfel (46 kg/C-Jugend) auf Rang 8, rundeten die Bilanz des RSV Rotation ab, Greiz in der Gesamtwertung auf Rang 8 unter den 27 angereisten Vereinen.

Auch der KSC Motor Jena reiste mit Gold, Silber und Bronze wieder nach Hause. Fabian Wächter (31 kg/D-Jugend) gewann seine fünf Begegnungen souverän und wurde Turniersieger, Felix Wächter (29 kg/D-Jugend) schob sich mit drei Siegen bis ins Finale, dass er gegen Nick Scheider (RV Thalheim) verlor. Gleich 6 Kämpfe bestritt Mika Saalfeld  (23 kg/E-Jugend), von denen er vier gewann und zwei verlor, Platz drei für den kleinen KSC-Ringer am Ende des Turniertages von Braunsbedra. Im gleichen Limit kämpfte auch Rio Thormann, der seine ersten beiden Duelle gewann, dann jedoch drei Niederlagen quittieren musste. Damit stand Rio Thormann immernoch auf einem guten 6. Platz unter den 13 Teilnehmern in dieser Gewichtsklasse.

Am Ende des langen Wettkampftages jubelten auch die Ringer der SG Drei Gleichen aus Mühberg. Luis Schmid (27 kg/D-Jugend) stand nach drei vorzeitigen Siegen im Finale, das er gegen Corvin Göhlert (SV Luftfahrt Berlin) mit 12:6 Punkten gewann. David Barth (31 kg/C-Jugend) lag in seinem ersten Duell bereits hoch nach Punkten zurück, als dem jungen Mühlberger ein Schultersieg gelang. Mit einem weiteren Sieg und einer Niederlage eroberte er die Silbermedaille, Lennard Schmidt (27 kg/D-Jugend) erkämpfte mit zwei Siegen, bei einer Niederlage die Bronzemedaille.

Der FRV Tenneberg Waltershausen schrammte in Braunsbedra an den Medaillenrängen vorbei, Tom-Louis Trenker (31 kg/D-Jugend) und Arbi Israilow (58 kg/C-Jugend) erzielten 4. Ränge, Pepe Stötzer (29 kg/D-Jugend) und Jamiro Bouktab (34 kg/D-Jugend) standen auf 5. Plätzen in den Ergebnislisten ihrer Gewichtsklassen.

Mit Robin Renz (63 kg/C-Jugend) schickte der RSV 09 Heldrungen einen Ringer auf die Matte, der im schwersten Limit seiner Altersklasse den 3. Platz belegte.

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Trainingscamp des Thüringer Ringer-Verbandes

10.07. - 14.07.2017 Trainingscamp des Thüringer Ringer-Verband e.V. in Apolda

Bereits im vergangenen Jahr fand ein Trainingscamp in Heldrungen statt, welches sich als voller Erfolg erwies. Dies nahm sich der Thüringer Ringerverband als Anlass, auch in diesem Jahr wieder ein solches Camp zu organisieren. Diesmal in der Glockenstadt Apolda. Unterstützt vom ansässigen Ringerverein KSC "Deutsche Eiche" Apolda wurde die Städtische Turnhalle für die Ringer und Ringerinnen mit zwei 12x12 Meter Matten vorbereitet.
Pünktlich - Montag 13:00 Uhr - reisten einige Sportler aus ganz Thüringen nach Apolda, um hier die Woche mit Sport, Spaß, Kultur und Spannung zu verbringen.
Ja Kulturprogramm nennt der Landestrainer Hartmut Reich die Ausflüge, welche z.b. zum Glockenmuseum, der "Ollen DDR" oder etwa der Landesgartenschau sowie dem Freizeitbad  Galaxsea in Jena über die Woche verteilt statt fanden. Doch auch der Sport, vorallen aber das Ringen, wurde in zwei Einheiten pro Tag nicht vernachlässigt. Hartmut Reich fand ein guten Mix aus Spiel und hartem Training um die 17 Kinder aus Pößneck, Greiz, Mühlberg, Bad Salzungen, Sömmerda sowie Apolda bei Laune zu halten. Bereits zur Mitte der Woche berichteten die Apoldaer Teilnehmer Emely Zimmermann, Michelle Sandkaulen, Piet Niemandt und Gustav Rümmler, dass sie dieses "Ferienlager" in vollen Zügen und mit sehr viel Spaß genießen. Am Freitag gegen Mittag geht es dann für alle wieder nach Hause, bei dem ein oder anderen ist die Vorfreude auf das nächste Camp wohl jetzt schon sehr groß.

 

Christopher Marx

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