Ringerin Maria Selmaier (68 kgKSC Apolda) beendet die Europameisterschaft in Bukarest auf Rang 8

Bukarest – Die Europameisterschaften der Männer und Frauen in Bukarest (ROU) sind Geschichte, die Wettkämpfe waren sehr stark besetzt und galten als wichtige Hürde auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in Astana (umbenannt in ‚Nur Sultan‘ / Kasachstan), wo auch die ersten Olympiatickets für Tokyo 2020 vergeben werden.

Lucas Hanke (Greiz) und Nori Opiela (Altenburg) holen DM-Silber in der Römerstadt Ladenburg – Malte Guthmann (Apolda) auf Rang 4

Ladenburg/Witten - Bei den Deutschen Meisterschaften der Kadetten, die in Ladenburg im freien- und in Witten im griechisch-römischen Stil ausgerichtet wurden, glänzten Thüringer Nachwuchstalente mit Edelmetall.

Bis ins Finale schaffte es Lucas Hanke (48 kg/RSV Rotation Greiz) bei den Freistilspezialisten in Ladenburg, wo er allerdings gegen Karamjeet Holstein (KFC Leipzig) mit 4:20 Wertungspunkten unterlag. In der Vorrunde glänzte der junge Greizer mit Schultersiegen gegen Fabio Strazzuso (ASV Hüttigweiler) und Murad Akmurzaev (AC Köln-Mühlheim), im Gruppenfinale machte es dann Hanke beim knappen 8:6-Punktsieg gegen Asis Isaev (AC Germania Rohrbach) spannend und schaffte mit diesem knappen Sieg den Sprung ins Finale, dass gegen den KFC-Ringer aus Leipzig verloren ging.

Kampfgeist pur bei den Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend in Berlin / Katharina Hartmann erkämpft Platz 5


Berlin - „Diese Resonanz auf die Titelkämpfe hat mich überrascht“, so der Präsident des Berliner Ringer- Verbandes Sascha Förster erfreut, denn die insgesamt 145 Ringerinnen hatten auch viele Verwandte, Freunde und Fans mit nach Berlin Adlershof gebracht, und die sehr gut gefüllte Sporthalle wurde an beiden Tagen zu einer stimmungsvollen Ringerarena.Heiß her ging es auf drei Matten, bis am Samstagabend alle Titelträgerinnen ermittelt- und alle Pokale und Medaillen vergeben waren. „Bei den Mädchen überwog der Kampf, doch waren auch schon ordentliche Techniken zu erkennen“, freute sich DRB-Vizepräsident Ralf Diener über den Ehrgeiz, den die jungen Damen an den Tag legten.Der Thüringer Ringer- Verband war mit drei Ringerinnen in Berlin vertreten, denen der Sprung in die Medaillenränge allerdings noch verwehrt blieb.  „Lea Kutkowski, Emilie Bauer und Katharina Hartmann gehören allesamt noch dem jüngsten Jahrgang der A-Jugend an, haben noch genügend Zeit um sich an die Spitze heran zu kämpfen.Katharina Hartmann (46 kg/KSC Motor Jena) zeigte in Berlin schon jetzt beherzte Kämpfe, führte im ersten Duell gegen die spätere Titelträgerin Amy Keller (RS Sudenburg), als sie im Bodenkampf geschultert wurde. Auch gegen Lina Sue Odendahl (AC Ückerath) kämpfte die KSC-Ringerin lange auf Augenhöhe, unterlag jedoch nach Punkten und stand damit im Kampf um Rang 5. Dieses Duell gewann Katharina Hartmann, die gegen Sina Egger (KSV Sulzbach) großen Kampfgeist an den Tag legte und diese Kontrahentin über die 4-Minütige Kampfzeit immer wieder mit Beinangriffen in Bedrängnis brachte.Emilie Bauer (1. SV Pößneck) und Lea Kutkowski (RSV Rotation Greiz) traten im stark besetzten Limit bis 53 kg an, wo sie allerdings noch nicht mithalten konnten und nach Niederlagen ausschieden.

Ringertalente stellten beim Tenneberg-Pokal ihr Können unter Beweis


Waltershausen -  272 Nachwuchsringer aus 35 Vereinen und 7 Bundesländern nahmen am Tenneberg-Pokalturnier teil, was für diesen- schon traditionsreichen Wettkampf, der 2019 bereits zum 27. Mal ausgerichtet wurde, einen absoluten Teilnehmerrekord bedeutete.In den Altersklassen der weiblichen Schüler, der B- und C-Jugend im griechisch-römischen Stil, sowie der D- und E-Jugend im freien Ringkampf, ging es auf den 5 Matten heiß- und vor allem stimmungsvoll her.
„Es war insgesamt ein gutes Niveau, aber auch große Teilnehmerfelder“, freute sich Florian Crusius, der seine leistungssportliche Laufbahn in Frankfurt(O.) beendet hat und seit einem Jahr neuen Schwung in den Waltershäuser Nachwuchsbereich bringt.  Dabei freute er sich vor allem über die Turniersiege von Oskar Laue (46 kg/D-Jugend) und Arlo Ellenberg (34 kg/E-Jugend), während Finn Dittrich (50 kg/D-Jugend), Frieda Grünewald (38 kg/weibl. Schüler), sowie Linus Hörchner (63 kg/B-Jugend), die alle aus seinem Verein, der ZSG Grünweiß Waltershausen kommen, Silber gewannen.Ein großes Lob für das bestens organisierte Turnier gab es vom Waltershäuser Bürgermeister Michael Brychcy; „… so viele Athleten habe ich beim Ringen in Waltershausen noch nie gesehen“!

...der Junioren (GR) in Plauen, sowie der Junioren (FR) und Juniorinnen in Kirrlach

Kirrlach – Riesen Jubel im Lager der Ringer aus dem Stützpunkt Jena bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren im Freistil und Juniorinnen im nordbadischen Kirrlach, wo gleich zwei Silbermedaillen erkämpft werden konnten.

Joel Wrensch (65 kg/RSV Rotation Greiz) bekam es in seiner-, mit 13 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse zunächst mit sächsischen Ringern zu tun. Wrensch startete mit einem Sieg über Felix Mende (AC Taucha) ins Turnier und stand nach dem 10:0-Überlegenheitserfolg bereits im Halbfinale, wo er auf Tim Hamann (RV Lugau) traf. Gegen den Sportschüler, der in Leipzig lernt und trainiert gelang Wrensch ein 4:2-Punktsieg, der Greizer katapultierte sich damit ins Finale. Dort hatte Joel Wrensch mit Leon Gerstenberger (AB Wurmlingen) einen Kontrahenten vor der Brust, der 2016 bei den Europameisterschaften der Kadetten in Stockholm (SWE) den 13. Platz belegt hatte.  Wrensch unterlag mit 0:10 vorzeitig, konnte sich jedoch über DM-Silber freuen.