Europameisterschaft der Junioren vom 29.7.-5.8.2018 in Rom (ITA)

Rom – Die deutschen Junioren- und Juniorinnen sorgten bei den Europameisterschaften in Rom für eine wahre Medaillenflut. 7 Medaillen gab es für den Deutschen Ringer- Bund insgesamt.

Gold und Silber holten die Griechisch-Römisch-Spezialisten gleich zum Beginn der Titelkämpfe, die Juniorinnen sorgten für einmal Silber und drei Bronzemedaillen, während die Freistilringer unter ihrem neuen Nachwuchs-Bundestrainer Marcel Ewald am letzten Kampftag mit Bronze glänzten.

„Eine insgesamt fantastische Leistung, hier haben sich die Athleten und ihre Trainer für ihre harte Arbeit selbst belohnt“, unterstreicht das Ergebnis aus Sicht des DRB-Präsidenten Manfred Werner die Entbehrungen und Schweiß der vergangenen Monate, ja Jahre.

Europameisterschaften der Junioren vom 29.7.-6.8.2018 in Rom (ITA

Jena / Rom – Für die deutschen Juniorenringer- und Ringerinnen stehen kommende Woche die Europameisterschaften an, die in Rom (ITA) ausgetragen werden. Große Freude herrscht dabei im Ringer-Leistungszentrum Jena, aber auch beim RSV Rotation Greiz denn mit Anne Nürnberger (KSC Motor Jena) und Eyleen Sewina (RSV Rotation Greiz) stehen gleich zwei Ringerinnen aus Thüringen im Aufgebot der Juniorinnen, die ihre Wettkämpfe in der italienischen Hauptstadt von Mittwoch bis Freitag bestreiten.

Nuernberger 02

Anne Nürnberger (KSC Motor Jena - rotes Trikot) wird kommende Woche in Rom (ITA) bei den Europameisterschaften der Juniorinnen ihr EM-Debüt bestreiten.

Portrait Aufsteiger RSV Rotation Greiz

Greiz - Der RSV Rotation Greiz ist nach dem Rückzug des KSC Motor Jena aus der Regionalliga Mitteldeutschland nach der vergangenen Saison, die letzte Bastion des Thüringer Mannschaftsringens auf höherer Ebene. Nach der vergangenen Saison, in der die Athleten des RSV Rotation ihren Meistertitel aus den Vorjahren erneut verteidigten, entschied man sich, den Schritt zu wagen und in die  höchste, deutsche Kampfklasse aufzusteigen. "Es gab viele Diskussionen und Meinungen, doch ich denke das der Schritt aufzusteigen richtig ist", so Thomas Fändrich, der die Zügel beim RSV Rotation als Vorsitzender in den Händen hält.

Dazu holte das Trainergespann Tino Hempel/Swen Lieberamm den Moldawier Vladimir Codreanu und auch Weltergewichtler Daniel Sartakov zurück, die in einem einjährigem Gastspiel bei der WKG Pausa/Plauen nun ihre Ringerstiefel wieder für den RSV Rotation schnüren. Codreanu zählte schon im Vorjahr zu den punktbesten Ringern der Staffel Südost und auch Sartakov kämpfte auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Und die Beiden brachten mit Dawid Karecinski gleich noch einen polnischen Spitzenringer aus Pausa mit, der im Vorjahr ebenfalls zu den besten Punktesammlern des Lokalrivalen aus dem unteren Vogtland gehörte. Zwei weitere, internationale Hochkaräter rückten mit Magomedgadji Nurov (MKD) und Alin Alexuc-Ciurariu (ROU) in das Team des Aufsteigers.

Nurov kämpfte bislang beim SV Germania Weingarten, wurde im Frühjahr Fünfter der Europameisterschaft in Kaspiisk (RUS), Ciurariu kommt von der RG Hausen-Zell nach Greiz, der 28-jährige Rumäne kämpft seit 2008 auf internationalen Matten und holte in Kaspiisk Bronze in der schwersten Kategorie im griechisch-römischen Stil. Auch im leichtesten Limit,verstärkte sich der RSV Rotation mit dem Kadetten-Weltmeister des Vorjahres German Doev (RUS), der im griechisch-römischen Stil eine willkommene Verstärkung ist.

Doch letztendlich darf nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Spitzenathleten eingesetzt werden, um mit den anderen Teams dieser Staffel mithalten zu können bedarf es einer guten Mischung aus ausländischen Spitzenringern und Athleten mit deutschem Pass, wobei Greiz mit dem aktuellen Vize-Europameister Martin Obst schon einmal einen Hochkaräter aufbieten kann. Dazu holten Tino Hempel und Swen Lieberamm mit Mateusz Wolny (aus Witten) und Alexander Grebensikov (aus Thalheim) zwei weitere Verstärkungen mit deutschem Pass. Abdul Ahmadi (aus Apolda), Drin Abdullahu (aus Jena) und Martin Kretzschmar (aus Werdau) sorgen für eine dickere Kaderdecke, die mit weiteren Athleten aus der eigenen Talentschmiede des RSV Rotation mehr als stabil erscheint.

Mit Brian Tewes, Sven Cammin und Zbigniew Baranowski verlassen allerdings auch drei Spitzenathleten den Verein, die Maßgeblich an der Titelverteidigung beteiligt waren.

Hinter dem Vorjahresmeister SV Wacker Burghausen, der aus dem Feld der Staffel Südost heraus ragt, dürfte sich das Feld sehr ausgeglichen präsentieren, wobei mit den Begegnungen gegen den FC Erzgebirge Aue und der WKG Pausa/Plauen erneut interessante Derbys für Greiz anstehen. Leider zog der zweite Aufsteiger ASC Bindlach sein Team zurück, so das nur 7 Teams in der Staffel Südost an den Start gehen und dem RSV Rotation damit auch ein gleichwertiger Gegner verloren ging. Das Ziel der Greizer Ringer in dieser ausgeglichenen Staffel: Platz 5.

Natürlich hoffen Athleten, Trainer und Funktionäre weiterhin auf großen Zuschauerzuspruch in der Sporthalle an der Eisbahn, wobei sich der RSV Rotation Greiz schon in den Vorjahren großer Publikumsgunst erfreuen konnte, in der DRB-Bundesliga dürfte dann vor allem bei den Derbys auch die magische 1000-Zuschauer-Marke fallen.

 

Zugänge: 
Vladimir Codreanu (Pausa)
German Doev (Russland)
Alexander Grebensikov (Thalheim)
Dawid Karecinski (Pausa)
Daniel Sartakov (Pausa) 
Mateusz Wolny (Witten)
Magomedgadji Nurov (Weingarten)
Alin Alexuc-Ciurariu (Hausen-Zell)
Abdul Ahmadi (Apolda)
Drin Abdullahu (Jena)
Martin Kretzschmar (Werdau)

 

Abgänge:

Brian Tewes (Frankfurt)

Sven Cammin (Luckenwalde)

Martin Hopf (Potsdam)

Lucas Kahnt (Thalheim)

Martin Zeuner (Zella-Mehlis)

Zbigniew Baranowski (Adelhausen)

 

Trainer:

Tino Hempel

Swen Lieberamm

 

Zielstellung: 5.Platz

 

Kader DRB - Bundesliga 2018/2019

57/61 kg: Rasul Galamatov, Vladimir Codreanu, Dustin Nürnberger, German Doev

66/71 kg: Joel Wrensch, Abdul Galamatov, Alexander Grebensikov

71/75 kg: Konstantin Sommer, Toni Stade, Daniel Sartakov, Ron Watzek, Dawid Karecinski, 

Vladimir Gotisan

80/86 kg: Martin Obst, Mateusz Wolny, Thomas Leffler

96/130 kg: Sebastian Wendel, Lukasz Konera, Magomedgadji Nurov, Alin Alexuc-Ciurariu

 

Europameisterschaften der Junioren in Rom (ITA)

Rom – Ab Montag ist Rom (ITA) Schauplatz der Junioren-Europameisterschaften im Ringen, inmitten der Ferien und Urlaubszeit bereiteten sich auch die deutschen Ringerinnen und Ringer auf diese Titelkämpfe vor und reisen optimistisch in die 'ewige Stadt'.

Die Wettkämpfe werden nicht unmittelbar in Rom ausgetragen, sondern in der etwa 20 km entfernten Hafenstadt Ostia. Vor allem Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann dürfte an Ostia beste Erinnerungen haben, als er nach der Vereinigung der beiden deutschen Ringer- Verbände 1990 erstmals innerhalb der nun gesamtdeutschen Ringerauswahl antrat und in Ostia Weltmeister wurde. Auch Rifat Yildiz holte sich am Rand der italienischen Hauptstadt die Weltmeisterkrone, der heutige Sportdirektor Jannis Zamanduridis wurde damals Vizeweltmeister.Optimismus bei den deutschen Ringern, die in beiden Stilarten der jungen Männer, aber auch bei den Juniorinnen starken Nachwuchs nach Ostia entsenden. Den Startschuss geben die Griechisch-Römisch-Spezialisten, die bereits am Montag auf die Matten treten.

Weltmeisterschaften der Kadetten, vom 2.-8.7.2018 in Zagreb (CRO)

Seit Montag dem 02.07.2018 kämpften die Kadetten (A-Jugend) in Zagreb (CRO) um Weltmeistertitel- und Medaillen. Der Deutsche Ringer- Bund reiste mit kleinen Delegationen nach Kroatien.

Nachdem Johannes Mayer (92 kg/ATSV Kelheim) im freien Ringkampf- und Hanna Frotscher (53 kg/ASV Schaafheim) bei den jungen Damen das Siegerpodium nach Niederlagen im kleinen Finale um Bronze verpassten und 5. Ränge belegten, schaffte es Samuel Bellscheidt bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten auf das Treppchen. Im Kampf um Bronze setzte sich Bellscheidt gegen den Chinesen Bin Xu mit 8:2 Wertungspunkten durch und holte damit die erste Medaille für den Deutschen Ringer- Bund bei diesen Weltmeisterschaften.

Bellscheid Samuel