Thüringer Nachwuchsringer mit neun Siegen beim Spessartpokal

Beim Nachwuchsturnier im freien Ringkampf in unterfränkischen Hösbach bei Aschaffenburg, am 18.09.2016, starteten nicht nur Vereine aus Bayern und Hessen sondern auch vier Teams aus Thüringen. Insgesamt kämpften 251 Sportlerinnen und Sportler aus 34 Vereinen um den Spessartpokal. Die achtköpfige Delegation des RSV Rotation Greiz stellte fünf Turniersieger und erkämpfte eine Silber- sowie zwei Bronzemedaillen. Joel Wrensch (A-Jugend/69 kg), Lucas Hanke (B/31 kg) sowie die drei Brüder Galamatov , Abdul (A/63 kg), Rasul (B/50 kg) und Ibrahim (C/34 kg) wurden Turniersieger. Für den SV Fortuna Pößneck siegten Josephine Wrensch (D/23 kg) und ihr Bruder Joey (E/25 kg) mit jeweils vier vorzeitigen Erfolgen. Auch die für den Ringerverein“ Drei Gleichen“ Mühlberg startenden Brüder John (E/21 kg/4 Schultersiege) und David Barth (D/25 kg/6 Schultersiege) waren nicht zu bezwingen. Die Thüringer Siegesbilanz vervollständigte Jamiro Boukdab ( E/31 kg/2 Schultersiege) vom FRV Tenneberg Waltershausen.
Erhard Schmelzer

Regionalliga Mitteldeutschland – Spitzenkampf steht an

Regionalliga Mitteldeutschland – Spitzenkampf steht an

Jena – Die beiden einstigen Ringerhochburgen Jena und Frankfurt(O.) melden sich zurück - zumindest auf die Mitteldeutsche Ringer-Landkarte.

Nachdem sowohl der KSC Motor Jena-, als auch die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt auch schon in der höchsten, deutschen Kampfklasse um Punkte stritten, wagte Jena aus finanziellen- und personellen Gründen einen Neubeginn in der Landesliga Sachsen/Thüringen und stieg nun in die Regionalliga Mitteldeutschland auf. In der Regionalliga-, der droitthöchsten Kampfklasse fristete die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt seit dem Mannschaftsrückzug aus Liga eins 2010, ein Mauerblümchen-Dasein, die Oderstädter gewannen im Vorjahr gerade mal einen Kampf gegen den RSV Rotation Greiz II – und den auch nur, weil die Greizer Reserve nicht vollzählig antrat. Absteigen mussten die Oderstädter nicht, da die Staffel nicht vollzählig war.

Europameisterschaften der Kadetten in Stockholm (SWE

DRB-Mädchen fahren in Stockholm ordentlich die Krallen aus


Zwei 5. Ränge für Sportschülerinnen aus Jena
Einmal Gold, zweimal Silber und zwei Bronzemedaillen – DRB-Mädchenteam auf Rang 2 der Nationenwertung

Stockholm – Die deutschen Ringermächen haben auch bei den diesjährigen Europameisterschaften der Kadettinnen in Stockholm (SWE) bewiesen, dass sie zur europäischen Spitze gehören.

Emilie Haase (49 kg/RV Thalheim) gewann den Europameistertitel, Lisa Ersel (46 kg/SV Luftfahrt Berlin) war ganz nah dran an der Titelverteidigung, am Ende gewann die Ringerin aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) 2016 die Silbermedaille, Serena Bölke (RSV Hansa 90 Frankfurt(O.) gewann Bronze, während sich Elena Sell (60 kg/TSV Gailbach) ebenfalls ins Finale kämpfte und den deutschen Ringerinnen die zweite Silbermedaille bescherte. Janny Sommermayer (56 kg/SV Luftfahrt Berlin) rundete die deutsche Medaillenbilanz mit einer weiteren Bronzemedaille ab.

Olympisches Turnier in Rio

Olympisches Turnier ohne deutsche Freistilringer
Ziel erreicht, aber …  - es war mehr drin / Maria Selmaier (KSC Motor Jena) mit schwerem Los auf Platz 20

Rio – Eine Bronzemedaille, ein fünfter- und ein siebter- und ein neunter Rang; das ist die Ausbeute der deutschen Ringer bei den Olympischen Spielen in Rio.
Die deutschen Ringer haben ihr selbst gestelltes Ziel, eine Medaille zu erkämpfen erreicht, bei allem 'Wenn und Aber' die Chance auf bessere Platzierungen – vielleicht auch auf eine zweite Medaille war zweifelsfrei vorhanden.

Das es schwer werden würde, wusste Maria Selmaier (75 kg/KSC Motor Jena) schon nach der Auslosung, unmittelbar nach dem Wiegen. Mit Erika Wiebe (CAN) wartete eine der internationalen Spitzenathletinnen dieser Kategorie auf die Saalestädterin, die sich gegen die DRB-Ringerin im Auftaktduell klar durchsetzte. Die Kanadierin kämpfte sich ins Finale, so dass Maria Selmaier in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen konnte. Aber auch das zweite Duell des Tages verlor die Ringerin aus dem Leistungszentrum Jena, diesmal gegen die starke Chinesin Zhang Fengliu, die sich später noch Bronze sicherte. Gegen die Olympiasiegerin- und eine der beiden Bronzemedaillengewinnerinnen verloren zu haben ist keine Schande, das Gefühl bei Olympia dabei gewesen zu sein, dürfte hingegen Motivation für die nächsten Jahre sein, wobei Maria Selmaier zunächst erst einmal berufliche Akzente setzen möchte, bevor es in Richtung WM 2017 geht, wo in Paris der neue Olympiazyklus eingeleitet wird.

Letzte Vorbereitungen für Ringerin Maria Selmaier

Die Olympiavorbereitung der Ringerin Maria Selmaier (KSC Motor Jena) läuft auf Hochtouren - letzter großer Test am Wochenende in Madrid (ESP)

Jena - Die Vorbereitungsphase auf die Olympischen Spiele in Rio sind bei vielen Athleten in ihrer entscheitenden Phase, die letzten Standortbestimmungen werden vorgenommen, danach noch etwas Feinschliff angesetzt. Während die drei deutschen Ringer aus dem griechisch-römischen Stil am vergangenen Wochenende in Dortmund beim Grand Prix von Deutschland gegen eine ordentlichen Anzahl potentieller Olympiakontrahenten kämpften, stehen für die vier deutschen Ringerfrauen, die sich ebenfalls für Rio qualifiziert haben, das letzte, große Turnier am Wochenende in Madrid an.