Neue Ausschreibungen online

Hier geht es zu den Ausschreibungen der offenen Thüringer Meisterschaften der Männer und Jugend und der offenen Mitteldeutschen Meisterschaft der weiblichen Schüler/Jugend und Frauen.

 

 

Vereinswertung 2016

Thüringer Ringer – Verband e.V.

Auswertung der Vereinswertung für das Wettkampfjahr 2016 im Nachwuchsbereich

Im Jahr 2016 wurde der Vereinswettbewerb im Nachwuchsbereich wieder nach  festgelegten Kriterien durchgeführt. Die Trainerkommission sowie die Jugendkommission des TRV hat dazu 18 Kriterien festgelegt. Die Kriterien haben eine bestimmte Wertigkeit, die in ein Punktsystem eingeordnet werden.  Der Verein mit den meisten Punkten gewinnt.  
Die Auszeichnung an die Vereine wird zur ersten Thüringer Meisterschaft 2017 am 14. Januar in Zella – Mehlis vorgenommen. Die ersten sechs platzierten Vereine erhalten eine Geldprämie für ihre Nachwuchsarbeit.
Gewonnen hat die Vereinswertung 2016 :
1. RSV Rotation Greiz
2. AV Jgd./Con. Zella-Mehlis
3. KSC Deutsche Eiche Apolda
4. SV Sömmerda
5. KSC Motor Jena   und
6. SV Fortuna Pößneck.
Dazu unseren Glückwunsch

Winfried Wundersee

Regionalliga Mitteldeutschland – Spitzenkampf steht an

Regionalliga Mitteldeutschland – Spitzenkampf steht an

Jena – Die beiden einstigen Ringerhochburgen Jena und Frankfurt(O.) melden sich zurück - zumindest auf die Mitteldeutsche Ringer-Landkarte.

Nachdem sowohl der KSC Motor Jena-, als auch die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt auch schon in der höchsten, deutschen Kampfklasse um Punkte stritten, wagte Jena aus finanziellen- und personellen Gründen einen Neubeginn in der Landesliga Sachsen/Thüringen und stieg nun in die Regionalliga Mitteldeutschland auf. In der Regionalliga-, der droitthöchsten Kampfklasse fristete die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt seit dem Mannschaftsrückzug aus Liga eins 2010, ein Mauerblümchen-Dasein, die Oderstädter gewannen im Vorjahr gerade mal einen Kampf gegen den RSV Rotation Greiz II – und den auch nur, weil die Greizer Reserve nicht vollzählig antrat. Absteigen mussten die Oderstädter nicht, da die Staffel nicht vollzählig war.

Thüringer Nachwuchsringer mit neun Siegen beim Spessartpokal

Beim Nachwuchsturnier im freien Ringkampf in unterfränkischen Hösbach bei Aschaffenburg, am 18.09.2016, starteten nicht nur Vereine aus Bayern und Hessen sondern auch vier Teams aus Thüringen. Insgesamt kämpften 251 Sportlerinnen und Sportler aus 34 Vereinen um den Spessartpokal. Die achtköpfige Delegation des RSV Rotation Greiz stellte fünf Turniersieger und erkämpfte eine Silber- sowie zwei Bronzemedaillen. Joel Wrensch (A-Jugend/69 kg), Lucas Hanke (B/31 kg) sowie die drei Brüder Galamatov , Abdul (A/63 kg), Rasul (B/50 kg) und Ibrahim (C/34 kg) wurden Turniersieger. Für den SV Fortuna Pößneck siegten Josephine Wrensch (D/23 kg) und ihr Bruder Joey (E/25 kg) mit jeweils vier vorzeitigen Erfolgen. Auch die für den Ringerverein“ Drei Gleichen“ Mühlberg startenden Brüder John (E/21 kg/4 Schultersiege) und David Barth (D/25 kg/6 Schultersiege) waren nicht zu bezwingen. Die Thüringer Siegesbilanz vervollständigte Jamiro Boukdab ( E/31 kg/2 Schultersiege) vom FRV Tenneberg Waltershausen.
Erhard Schmelzer

Olympisches Turnier in Rio

Olympisches Turnier ohne deutsche Freistilringer
Ziel erreicht, aber …  - es war mehr drin / Maria Selmaier (KSC Motor Jena) mit schwerem Los auf Platz 20

Rio – Eine Bronzemedaille, ein fünfter- und ein siebter- und ein neunter Rang; das ist die Ausbeute der deutschen Ringer bei den Olympischen Spielen in Rio.
Die deutschen Ringer haben ihr selbst gestelltes Ziel, eine Medaille zu erkämpfen erreicht, bei allem 'Wenn und Aber' die Chance auf bessere Platzierungen – vielleicht auch auf eine zweite Medaille war zweifelsfrei vorhanden.

Das es schwer werden würde, wusste Maria Selmaier (75 kg/KSC Motor Jena) schon nach der Auslosung, unmittelbar nach dem Wiegen. Mit Erika Wiebe (CAN) wartete eine der internationalen Spitzenathletinnen dieser Kategorie auf die Saalestädterin, die sich gegen die DRB-Ringerin im Auftaktduell klar durchsetzte. Die Kanadierin kämpfte sich ins Finale, so dass Maria Selmaier in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen konnte. Aber auch das zweite Duell des Tages verlor die Ringerin aus dem Leistungszentrum Jena, diesmal gegen die starke Chinesin Zhang Fengliu, die sich später noch Bronze sicherte. Gegen die Olympiasiegerin- und eine der beiden Bronzemedaillengewinnerinnen verloren zu haben ist keine Schande, das Gefühl bei Olympia dabei gewesen zu sein, dürfte hingegen Motivation für die nächsten Jahre sein, wobei Maria Selmaier zunächst erst einmal berufliche Akzente setzen möchte, bevor es in Richtung WM 2017 geht, wo in Paris der neue Olympiazyklus eingeleitet wird.